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Kein Wunder, dass Heinrich Böll sich in den 1960er Jahren für dieses Anwesen entschied, auf der Suche nach einem Ort, an dem er in Ruhe arbeiten und der Großstadthektik Kölns entfliehen konnte. Die denkmalgeschützte Hofanlage aus dem 17. Jahrhundert liegt wunderbar idyllisch, ohne herauszustechen. Hier arbeitete Böll vorwiegend im Sommer an seinen Romanen und Übersetzungen, häufig unterstützt von seiner Ehefrau Annemarie. Der Nobelpreisträger verstarb hier nach langer Krankheit im Jahr 1985. Nur selten öffnet sich das Haus der Öffentlichkeit. An diesem Tag haben sie die Möglichkeit Bekanntes neu zu entdecken und Neues zu erfahren.

Das Heinrich-Böll-Haus in Kreuzau-Langenbroich ist seit über 30 Jahren ein Ort des freien Wortes. Seine Gäste stammen aus aller Welt. Für eine begrenzte Zeit finden sie hier einen Ort, an dem sie frei vor Druck und Repressalien leben und arbeiten können. Stefan Knodel, Geschäftsführer des Trägervereins seit der Eröffnung des Hauses und Markus Schäfer, Mitarbeiter im Heinrich-Böll-Archiv in Köln, bieten einen Einblick in die Arbeit des Hauses und seine Geschichte. Neben einem Rückblick auf Leben und Werk von Heinrich Böll in unserer Region, erfahren Sie auch vieles über die Stipendiat*innen aus aller Welt.

Zutritt: 5 Euro inklusive Tasse Kaffee/Tee.
Nur Vorverkauf und begrenzte Teilnehmerzahl.
Karten sind erhältlich über info@ipunkt-dueren.de
Tel.: +49 (0) 2421-252525