Seit ihrer gemeinsamen Jugend in der Siedlung verbindet Hani, Kasih und Saya eine tiefe Freundschaft. Nach Jahren treffen die drei sich wieder, um ein paar Tage lang an die alten Zeiten anzuknüpfen. Doch egal ob über den Dächern der Stadt, auf der Bank vor dem Späti oder bei einer Hausbesetzerparty, immer wird deutlich, dass sie nicht abschütteln können, was jetzt so oft ihren Alltag bestimmt: die Blicke, die Sprüche, Hass und rechter Terror.

Was heißt es aufgrund von Herkunft immer und überall infrage gestellt zu werden? Wie lassen sich Gewalt, Hetze und Ignoranz mit Solidarität begegnen und welche Kraft kann Freundschaft haben? Diesen und ähnlichen Fragen geht die Autorin in ihrem neuen Roman nach – auf kraftvolle und zugleich berührende Weise.

„Ein wildwüchsiger, widerständiger Text, der sich nicht festnageln lässt, voller Stärke und Hoffnung” – Sophie Weigand / Buchkultur

Shida Bazyar, geboren 1988 in Hermeskeil, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und war, neben dem Schreiben, viele Jahre in der Jugendbildungsarbeit tätig. Ihr mehrfach ausgezeichneter Debütroman Nachts ist es leise in Teheran erschien 2016 und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Drei Kameradinnen ist ihr zweiter Roman.

Bei der Lesung in Margraten ist auch Irene Dirkes mit im Gespräch, die den Debütroman von Shida Bazyar ins Niederländische Übersetzt hat.




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