Wie bereist man die ganze Welt, ohne auch nur einen Fuß vor die eigene Tür zu setzen? So, wie es der niederländische Autor J.M.A. Biesheuvel mit seiner 1984 geschriebenen Geschichte getan hat! Die immer ironisch grundierten Geschichten mit surrealistisch-groteskem Einschlag begeistern in den Niederlanden seit langem. 

Ins Deutsche übersetzt von Ulrich Faure und illustriert von Peter K. Kirchhof, vereint der Leipziger Verlag Faber & Faber in einem neuen Band vier Erzählungen des im vergangenen Jahr verstorbenen niederländischen Autors. Im Rahmen des Literarischen Sommers laden der Übersetzer und Illustrator ein, Biesheuvel in Wort und Bild kennenzulernen. 

J.M.A. Biesheuvel, geboren 1939, war ein niederländischer Schriftsteller, der vor allem für seine Kurzgeschichten bekannt war, stets reich an Ironie und surrealen Begebenheiten. Überdies verfasste er Novellen und Gedichte, mal autobiografisch inspiriert, häufig jedoch den Unweiten der eigenen Kreativität entsprungen. Der Autor starb im Juli 2020.

Ulrich Faure, geboren 1954, arbeitet als Publizist, Lektor und Übersetzer aus dem Niederländischen. Als Herausgeber hat er zudem an zahlreichen literarischen und literaturhistorischen Themen gearbeitet.  

Peter K. Kirchhof, geboren 1944, ist Maler, Grafiker, Illustrator und freier Schriftsteller und war mehr als dreißig Jahre Redakteur der Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik die horen