Portrait Thera Coppens © Martijn de Vries
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30.07.2024 19:00
Stadtbibliothek Neuss
Neumarkt 10
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Thera Coppens

Sophie in Weimar

(übersetzt von

Christina Brunnenkamp)

Im Alter von 18 Jahren verlässt Sophie die Niederlande als Braut ihres Cousins Großherzog Carl Alexander. In Weimar, das seit Goethes Tod vom Ruhm vergangener Zeiten zehrt, wird Sophie Mutter, engagiert sich gesellschaftlich und will das » Athen an der Ilm « wieder aufleben lassen. Sie empfängt Franz Liszt und Hans Christian Andersen an ihrem Hof und leistet Pionierarbeit im sozialen Bereich. Am Ende ihres Lebens wird Sophie Goethes begehrtes literarisches Vermächtnis zuteil. Mit dem von ihr in Auftrag gegebenen Goethe-Schiller-Archiv in Weimar vollbringt sie ihr wichtigstes Werk: das erste Literaturarchiv in Deutschland.

» Ich habe geerbt, Deutschland und die Welt sollen mit mir erben. « _ Großherzogin Sophie, Prinzessin von Oranien bei der Übernahme von Goethes Nachlass 1885

Thera Coppens, geboren 1947, ist Autorin von zahlreichen historischen Büchern. Ihr Band über Sophie in Weimar war in den Niederlanden für den Biografiepreis nominiert. Außerdem schreibt Coppens in den Niederlanden für die Tageszeitung NRC Handelsblad und die Kunstzeitschrift Museumstijdschrift.